Herbstsynode 22. bis 25. November 2010

Sparpaket ist auf dem Weg

Landessynode will sparen Auf der Herbsttagung vom 22.-25. November hat die Synode ein erstes Sparpaket geschnürt. Die Synode stimmte mehrheitlich den Vorschlägen der Arbeitsgruppe „Zukunft“ zu. Bis 2019 soll der landeskirchliche Haushalt jährlich um 10,17 Millionen Euro reduziert werden. Ebenfalls beschlossen wurde die Sanierung des Hauses Birkach. In einer aktuellen Stunde setzten sich die Synodalen kritisch mit Fragen der PID sowie der Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken auseinander. Sie sprachen sich für den Schutz des ungeborenen Lebens und einen verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung aus.
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Kirche ist, wo Gemeinde lebt

Synodaler Gesprächskreis "Lebendige Gemeinde"

Lebendige Gemeinde„Lebendige Gemeinde“ ist unser Programm. Darum ist es der Name des größten Gesprächskreises in unserer Landessynode, der von engagierten Frauen und Männern aus unseren Gemeinden, von der Ludwig-Hofacker-Vereinigung, den Gemeinschaften des württembergischen Pietismus, der Evangelischen Sammlung, dem CVJM-Landesverbands, dem Forum missionarischer Frauen, aus der Kirche im Aufbruch, der Hauskreis-Bewegung und vielen anderen Gruppen getragen wird.

An unserem Wahlprogramm wollen wir uns in den nächsten Jahren messen lassen. Hier im Internet können Sie es nachlesen.
Die Verteilung nach den Zuwahlen von vier Mitgliedern ergibt sich wie folgt:
Lebendige Gemeinde: 42 (2001: 43)
Offene Kirche: 26 (2001: 27)
Evangelium und Kirche: 19 (2001: 18)
Kirche für morgen: 7 (2001: 2)
Ohne Gesprächskreis: 1
Die Auflistung unserer gewählten Synodalen finden Sie hier.

Berichte aus der Landessynode

Die Berichte aus der Landessynode haben wir Ihnen in unserem Archiv zusammengestellt.

Beraten und Beschlossen Wenn Sie weitere Informationen wünschen, verweisen wir auf die vom Amt für Information zu jeder Tagung herausgegebene Schrift "beraten und beschlossen", die Sie als PDF-Version auf den Seiten der Landeskirche finden.


Wer vertritt Ihren Bezirk in der Landessynode?

Synodale der Lebendigen GemeindeIn 21 der 26 Wahlbezirke sind die Mitglieder der Lebendigen Gemeinde in die Synode der Evangelischen Landeskirche in Württemberg gewählt worden. Hier erfahren Sie, wer Ihren Bezirk in der Synode vertritt.

Rückblick auf die 13. Synode (2001-2007)

Otto SchaudeDas Wahljahr ist immer ein Grund, kritisch zurück zu blicken und zu sehen, was in den vergangenen sechs Jahren in der Synode auf der Agenda stand.

Rektor Otto Schaude, Mitglied im Leitungskreis der "Lebendigen Gemeinde", hielt auf der Jahrestagung der Ludwig-Hofacker-Vereinigung im Februar 2007 einen Rückblick auf das, was sein Gesprächskreis in der 13. Synode in den Jahren 2001 bis 2007 bewegt hat.

Rückblick auf die 12. Synode (1995-2001)

Dr. Christel Hausding Was hat die Lebendige Gemeinde in den Jahren 1995 bis 2001 in der Landessynode auf den Weg gebracht, wo gab es Konflikte und welches sind die Fragen, die uns auch weiterhin beschäftigen werden?

Dr. Christel Hausding, die Leiterin und Sprecherin des Gesprächskreises "Lebendige Gemeinde", war auch Mitglied der 12. Landessynode sowie eine der acht württembergischen Mitglieder der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland. Sie hat über ihre Zeit in der Synode von 1995-2001 auf der Jahrestagung der Ludwig-Hofacker-Vereinigung am 3. Februar 2001 referiert.



Wie kam's denn dazu?

Kirchliche Entwicklungen in Württemberg seit 1945

Rolf Scheffbuch "Weltweit nimmt das Interesse ab an großen Kirchenorganisationen. Aber die konkret am Ort um das Wort vom Erlöser Jesus sich sammelnde Gemeinde hat Zukunft. Die Ludwig-Hofacker-Vereinigung hat bewusst darauf verzichtet, eine besondere Organisation zu sein, ein Super-Gemeinschaftsverband, so etwas wie eine Kirche. Die Hofacker-Bewegung wollte vielmehr Mut machen zu 'lebendigen Gemeinden' vor Ort."

Prälat i.R. Rolf Scheffbuch beschreibt die kirchliche Entwicklung in Württemberg seit 1945 in der Ausgabe der Zeitschrift "Lebendige Gemeinde" vom Dezember 1998. Er gibt dabei als Zeitzeuge authentische Einblicke in die Entstehung der Ludwig-Hofacker-Vereinigung und des Gesprächskreises "Lebendige Gemeinde" - nicht zuletzt im Blick auf die Frage, was denn beide mit dem "Pietismus" zu tun haben.